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Hatha Yoga

Unter Hatha Yoga versteht man alle Yogastile, die sich mit Bewegung beschäftigen. Alternative Stile wären die eher geistigen Formen von Yoga, wie etwa Bakti Yoga. Meinen Stil (Hatha Yoga nach Shadow Style) könnte man als dynamisch bezeichnen, da wir selten länger als einen Atemzug in einer Stellung (Asana) verbringen. Allerdings nicht so dynamisch, dass man außer Atem gerät. Besonderes Anliegen ist mir die richtige Mischung zwischen Anspannung und Entspannung. Bei zu intensiver Körperarbeit verspannen sich die meisten Menschen eher – da sie in einen Körperzustand übergehen, in dem die Stellungen überwiegend mit Muskelkraft gehalten werden. Der innere Energiefluss, das Weichwerden und damit auch das zur Ruhe kommen des Geistes sind damit stark eingeschränkt. Bei zu wenig Körperarbeit begibt sich der Körper mit seinem Geist eher in einen Schlafzustand. Das kann zwar auch erholsam sein, ist aber kein Yoga.

 

Was verstehe ich unter Yoga

Unter Yoga verstehe ich das Anwachsen der Aufmerksamkeit für die Vorgänge im Körper bei gleichzeitiger Abnahme der Beschäftigung des Geistes mit alltäglichen Dingen. Dabei ist der Begriff „Vorgänge“ in umfassendem Sinne gemeint und bezieht sich auf erstens: Grobstoffliche, körperliche, physische; zweitens: Geistige, emotionale, psychische und drittens: Feinstoffliche, energetische Vorgänge. Mit fortschreitender Yoga Praxis bewegt sich auch die Aufmerksamkeit vom Grobstofflichen hin zum Feinstofflichen.

 

Die Wichtigkeit des Atems

Die Konzentration auf den Atem ist dabei der wichtigste Teil, mit dem gleichzeitig auf allen drei Ebenen gearbeitet werden kann. Zu Beginn der Praxis ist es vielleicht schwierig, den Atem zu beruhigen. Mit einer Mischung aus Geduld und Hartnäckigkeit kann man aber zunehmend tiefer und ruhiger atmen. Ist der erste Schritt einmal gemeistert, kann man durch Beobachten des Atems auch feststellen, ob man nicht zu intensiv mit der Muskulatur in einer Yogastellung arbeitet und dadurch den ruhigen Energiefluss behindert. Daher ist die konstante Aufmerksamkeit auf den Atem ein zentraler Bestandteil der Yoga Praxis.

 

Das Ego

Zu Beginn des Yogas ist man sehr bemüht, nach außen hin die „richtige Figur“ zu machen. Es ist wichtig, was die Anderen über einen denken und wie man in der Gruppe wirkt. Diese Sichtweise wird kultiviert durch unser Ego, das immer gut dastehen möchte – koste es, was es wolle. Wenn man länger Yoga praktiziert, verändert sich die Sichtweise und man merkt, dass es viel interessanter ist zu beobachten, wie man sich selbst dabei fühlt. Mit dieser erhöhten Aufmerksamkeit spürt man dann die Wirkung der Asanas deutlicher. Sie wirken ja nicht nur auf den Körper, sondern verändern auch den Geisteszustand und verbessern den Energiefluss im Körper.


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